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Die Basis aller Selbstständigen: Die Unternehmens-Persönlichkeit – kurz und kompakt

Zu Beginn existiert neben dem Entschluss unternehmerisch tätig zu werden eine Geschäftsidee. Diese ergibt Idealerweise ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal („unique selling proposition“). In der Praxis ist dieses einzigartige Nutzen-Versprechen sehr selten nur mit Produkten oder Dienstleistungen zu erreichen. Deshalb ist es zu empfehlen sich auf „Nischen“ im gewünschten Markt zu spezialisieren und sich dabei als Experte zu etablieren. Wichtig dabei ist es ein „stimmiges“ Unternehmens-Gesamtbild zu präsentieren. Bei dem sogenannten „Corporate Identity“ Dabei handelt es sich um ein einheitliches „Unternehmens-Gesicht“, die alle inneren und äußeren Bereiche der Firma betrifft.

Elemente des klassischen Corporate Identity Models sind:

  • Unternehmenskultur (Corporate Culture)
    die Gesamtheit aller Werte, Normen und Einstellungen, welche die Aktivitäten der Organisation grundsätzlich prägen wie Umgangsformen (förmlich oder freundschaftlich), Konfliktpolitik (Bewältigung und Auseinandersetzung bei Problemen und Kritik), Pünktlichkeit, Sauberkeit, Freundlichkeit und Verlässlichkeit
  • Image (Corporate Image)
    Selbstbild (Selbstwahrnehmung des inneren Wertesystems, Einstellungen und der entsprechenden Verhaltensweisen), Zielbild (Das erwünschte Leitbild) und Fremdbild (Das Image des Betriebes, welches tatsächlich von außen wahrgenommen wird.)
  • Leitbild (Mission Statement)
    Mit einem Leitbild werden Vorgaben entwickelt, deren Umsetzung im Zentrum der Corporate Identity Strategie stehen. Folgende Aspekte helfen, diese zu finden und zu definieren: Vision, Werte, Leitsätze und Motto

Werkzeuge der Corporate Identity:

  • Erscheinungsbild (Corporate Design)
    Vom Leitbild und gewünschtem Image abgeleitete Unternehmenserscheinung nach innen und nach außen. Sie sollte einheitlich und möglichst unverwechselbar sein und dient als Grundlage und Richtlinie. Wichtige Basiselemente sind zum Beispiel das Firmen- bzw. Marken-Logo und Gestaltungs-Richtlinien (Style Guideline).
  • Verhalten (Corporate Behaviour)
    Verhaltensrichtlinien die schlüssige und einheitliche Handlungsweisen nach innen und nach außen bestimmen. Diese Vorgaben orientieren sich nach Leitbild, Unternehmenskultur und Image und betreffen sowohl externe Bezugsgruppen wie Kunden und Businesspartner als auch interne Mitarbeiter.
  • Kommunikation (Corporate Communications)
    Die die ausdrückliche Kommunikation nach innen und nach außen wird ebenfalls vom Leitbild, Unternehmenskultur und Image des Unternehmens geprägt. „Corporate Communications“ umfasst Bereiche wie die interne Mitarbeiterkommunikation, Kundengewinnung, Werbeaktivitäten und die Öffentlichkeitsarbeit und soll isolierte Einzelaktionen, die nicht zum Gesamtauftritt passen, verhindern.
    Beispiele: Visitenkarte, Geschäftspapier, Briefkuvert, Stempel, Prospekte, Roll-Ups und Emails.

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