Jeder der schon einmal bei Google nach Antworten gesucht hat, muss zugeben, dass man nie auf die 2. Seite der Suchergebnisse schaut. Oder?
Man klickt auf die erstbesten drei Ergebnisse und meist findet man dort auch schon die Antwort auf seine Frage. Aber haben Sie sich schon einmal gefragt warum eigentlich genau DIESE Webseiten die Top-Plätze ganz oben im Google-Index besetzen?

Gerade für Besitzer einer Website ist dieses Thema hochinteressant. Denn je weiter oben die eigene Webseite im Suchmaschinen-Index steht, desto mehr potenzielle Kunden gelangen auf die Seite und somit schießen die Klicks und Views in die Höhe.

Aber nun zu der Frage. WIE gelangt eine Webseite ganz nach oben an die Spitze?

Es ist wichtig zu wissen, dass es sogenannte „organische“ und gekaufte Suchergebnisse gibt. Bei Google AdWords zum Beispiel bezahlt man, damit die eigene Website als Anzeige geschaltet wird und somit unter den ersten 3-4 Suchergebnissen erscheint. Es handelt sich bei dem Preis nicht um einen fixen Betrag, sondern man bezahlt nach Klicks und Interaktionen mit der Webseite.
Jene bezahlten Ergebnisse sind immer mit dem Wort „Anzeige“ gekennzeichnet.

Aber was sind „organische“ Suchergebnisse?
Nun, zuerst muss man verstehen, dass Google einen eigenen, teils geheimen Algorithmus einsetzt. Aus diesem Grund, ist es hilfreich für Website-Besitzer eine Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu nutzen. Jener begutachtet jede einzelne Webseite und bestimmt ob sie den erforderlichen Faktoren, den so genannten „Ranking Faktoren“ entspricht. Umso mehr Faktoren eine Seite entspricht, desto weiter kommt sie im „Ranking“ – also im Index – nach oben.
Das Ziel des Algorithmus ist es, dass Webseiten mit einem großen Mehrwert für User, höher bewertet werden als andere.

Man muss aber natürlich beachten, dass die Faktoren welche z.B. 2012 noch eine sehr wichtige Rolle gespielt haben, heutzutage unter anderem als selbstverständlich angesehen werden, da nun neue Kriterien im Vordergrund stehen.

 

Die wichtigsten Ranking-Faktoren 2018 sind:

Content

Also der Inhalt einer Website, wie zum Beispiel Texte, Grafiken, Bilder oder Videos.

Keywords

Bestimmte Schlüssel- oder Schlagwörter, welche man in den Content einbaut. Das sollten Worte sein, die mit Ihrem Webseite-Thema ‚verbunden‘ sind und oft gesucht werden.

User Experience

Auf Deutsch „Nutzererfahrung“. Wenn ein Benutzer Ihre Webseite nutzt, sollte es möglichst angenehm für ihn sein und seine Erwartungen erfüllen.
Dafür am wichtigsten ist die Ladezeit der Website, das Design und die Benutzerfreundlichkeit.

Social Signs

Die Social Signs steigern die View-Quote einer Webseite. Auf fast jeder Seite sieht man Buttons wie diese:

Wenn einem User ein Beitrag oder eine ganze Webseite gefällt, kann er jene teilen und seinen Freunden zeigen, indem er den gewünschten Button klickt.

Voice Search

Seit Sprachassistenten wie Siri (Apple), Cortana (Windows), Alexa (Amazon) und Bixby (Android) auf dem Markt sind, wird nicht mehr einfach gegoogelt, sondern man stellt dem Handy Fragen wie „Wo ist das nächste Restaurant?“ oder „Wo kann ich am günstigsten in meiner Nähe einkaufen?“.
Um bei Voice Search, wo nicht nur ein Wort sondern ganze Sätze gefragt sind, im Ranking ganz oben zu stehen, benötigt man sogenannte Longtail-Keywords (meist zwei bis fünf zusammengesetzte Begriffe).

Backlinks

Darunter versteht man Rückverweise. Das bedeutet, dass die eigene Website mit möglichst vielen anderen „seriösen“ Seiten verlinkt ist. Firmen-Webseiten werden zum Beispiel auf populären Seiten wie

herold.at
firmenabc.at
wko.at

oder ähnlichen erwähnt bzw. verlinkt.
Umso mehr Rückverweise eine Website hat, desto besser wird sie gewertet. Wobei hier nicht die Quantität sondern vor allem die Qualität der Backlinks eine Rolle spielen.

 

In einem Folgeartikel werden noch weitere wichtige Faktoren angesprochen.

Schreibe einen Kommentar

Comment*

Your name *